Mein neues Leben!

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Mein neues Leben

Mein neues Leben

Seit einem Monat arbeite ich von zu Hause aus und es ist gar nicht so einfach sich an diesen neuen Tagesablauf zu gewöhnen. Ich muss zugeben ich habe mir schon bevor ich meinen alten Job bei der Stadt kündigte immer wieder Gedanken gemacht, wie mein Tag ablaufen könne, wenn ich von zu Hause aus arbeiten würde. Ich spürte die Zufriedenheit und diese innerliche Ruhe. Ich dachte, wenn ich von zu Hause aus arbeite, dann schaffe ich so viel, hab so viel mehr Zeit für meine Hunde, kann ihnen gerecht werden, habe innerlich weniger Druck und bin glücklich… 

Tja, was soll ich sagen, das stimmt nicht so ganz. 

Neuer Tagesablauf

Versteh mich nicht falsch! Ich liebe es von zu Hause zu arbeiten, mir meine Zeit selbst einteilen zu können und bin dankbar für meinen Teilzeitjob bei Ziemer&Falke, aber irgendwie läuft es noch nicht rund. 

Die erste Woche startete ich voller Motivation! Ich stellte mir kleine Regeln auf und plante jeden Morgen beim Frühstück meinen Tag. Das hilft mir wirklich immer noch gut, doch nach dem Aufstehen spürte ich schon leicht diesen innerlichen Druck in mir, gleich arbeiten zu müssen. Ich weiß nicht woher das kommt und was es auslöst. Ist dieses Gefühl noch übrig geblieben von meiner vorherigen Arbeit? Ich muss zugeben, ich spüre Gefühle ziemlich intensiv und lasse mich gerne und leicht von ihnen leiten. Negatives Feedback nehme ich mir so zu Herzen, dass ich den ganzen Tag drüber nachdenke und mich frage: „Wieso ich?!“ 

Ich werde besser, in meinem Tun und in meinem Handeln, aber eins will ich nicht mehr – mich selbst unter Druck setzen. Aber was kann ich dagegen tun? Ich hab das nun einen Monat beobachtet. Es gab gute Tage, an welchen ich diesen Druck überhaupt nicht gespürt habe und schlechte Tage, an denen ich abends mit Kopfschmerzen im Bett lag. Wäre das nicht genug gewesen, stand natürlich auch Finn unter Strom. Manchmal nervt es mich wirklich ganz schön, dass er meine Stimmung annimmt und spiegelt… Hatte ich mir doch so fest vorgenommen den Stress frühzeitiger zu erkennen, so dass Finn erst gar nicht reagiert, aber manchmal ist es leichter gesagt als getan. 

Selbst in die Natur mit den Hunden zu gehen, brachte mich in stressigen Momenten nicht zur Ruhe, dabei liebe ich es achtsam durch die Wälder zu streifen und dem Vogelgezwitscher zu lauschen. 

Nimm dir auch Zeit für dich!

Nun weiß ich, was mir all die Zeit gefehlt hat… Meine Kreativität ausleben zu können. Zu schreiben und mir Zeit für mich zu nehmen. Ja ich liebe meine Hunde über alles, aber es darf auch Zeiten geben, die nur mir gehören. In denen ich ich sein kann und nicht Hundehalter, Hundetrainer, Blogger oder Geschäftsführerin bin. In denen ich lachen, weinen und tanzen kann und mich von allem inspirieren lasse, was mir über den Weg läuft. In dieser Zeit tanke ich Kraft! Kraft, die ich für meine Hunde, meinen Beruf und meinen Alltag benötige. 

Was ich damit sagen möchte ist, dass es auch Zeiten gibt, in welchen wir unsere Hunde zu Hause lassen und uns einfach mal nur mit uns selbst beschäftigen sollten. Das bringt so viel Klarheit, Struktur und inneren Frieden. 

Viel zu schnell lassen wir uns im Alltag hetzen, möchten die perfekte Frau/Freundin und der perfekte Hundehalter sein. Vor allem im Hundebereich habe ich immer das Gefühl, sich für alles rechtfertigen zu wollen oder manchmal gar zu müssen. Auch ich dachte lange, dass ich keine gute Trainerin oder keine gute Hundehalterin bin, wenn ich meine Hunde alleine lasse und mal Zeit ohne sie genieße. Ich kam mir manchmal etwas schuldig vor, sie nicht mitgenommen zu haben… Dabei ist das völliger Quatsch und ich bin sogar fest davon überzeugt, dass auch unsere Hunde diese Auszeiten von uns Haltern schätzen. Auszeiten, in denen sie nur Hund sein können, endlich zur Ruhe kommen und in den Tiefschlaf fallen.

Der perfekte Hundehalter vergisst sich oft selbst, doch mit diesem Beitrag möchte ich dich anregen, dir heute mal 5 oder 10 Minuten nur für dich zu nehmen. 10 Minuten, in denen du machst, was du möchtest. 5 Minuten, die du dir selbst schenkst. 

Hab einen wunderschönen Tag!

Alles Liebe, deine Lisa 

 

Wenn wir den Blickwinkel wechseln, erhält jede
Zeit eine andere Note.

– Beat Jan –