3 Tipps für eine ausgeglichene Mensch-Hund-Beziehung

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Der Grundstein für ein erfolgsversprechendes Training, ist meiner Meinung nach die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Wenn Hund und Halter im Einklang miteinander sind, der Halter klare Ziele und Vorstellungen hat, seine Prioritäten gut überlegt setzt, dann kann das Training beginnen.
Um all das und noch mehr herauszufinden, habe ich ein Trainingskonzept entwickelt. Hier geht es in erster Linie um den Halter. Was sind seine Wünsche und Vorstellungen von einem einwandfreien Leben mit Hund!
Denn nur wenn man selbst weiß, was man eigentlich möchte und das fällt uns Hundehaltern oft ziemlich schwer, erst dann können wir unseren Hunden vermitteln, wie der Alltag aussehen soll. Damit meine ich nicht, dem Hund ständig zu sagen „Du sollst dies tun!“ „ Du sollst das tun!“ nein, es geht mir mehr darum zu wissen, was ich im Leben mit meinem Hund will, auf was ich Wert lege, worauf es mir ankommt und danach dann mein Handeln auszurichten. Jedes Training bei mir, beginnt auf der Beziehungsebene. Warum habe ich mir eigentlich einen Hund gekauft, was waren meine Erwartungen, wer ist mein Hund für mich, wie kann ich das Leben mit Hund aufregend gestalten und wie werde ich ein Held für meinen Hund.

3 Tipps für eine Beziehung, welche im Gleichgewicht ist, die auf Vertrauen aufgebaut wurde und eine Harmonie zwischen Mensch und Hund im Alltag hergestellt wird.

1. Sei ein Fels in der Brandung! Wenn dein Hund dich braucht, dann sei für ihn da und steh für ihn ein. Wir als Halter haben die 100 %ige Verantwortung, die wir übernehmen sollten! Das heißt „verstecke“ dich nicht aus Spaß vor deinem Hund und biete ihm Schutz bei Hunde- oder Menschenbegegnungen, wenn er den Schutz bei dir sucht! Sei in Situationen für ihn da, wenn er Angst hat und Hilfe sucht. Die reine Angst kannst du nicht verstärken. Gib ihm Sicherheit, strahl das aus und fokussiere dich auf die Dinge im Leben, die euch als Team stärken und euch Sicherheit geben.

2. Baue Rituale in eurem Alltag auf. Mein Lieblingsritual ist es, morgens mit Finn und Samu 5 Minuten zu verbringen. Hier wird nicht geredet oder nachgedacht, nein wir genießen einfach den gegenwärtigen Moment. In dieser Zeit fühle ich tiefe Dankbarkeit streichle Finn und Samu ganz leicht über den Bauch und freue mich auf einen weiteren Tag, den ich mit ihnen verbringen darf. Rituale sind so wichtig im Zusammenleben mit Hund. Dadurch dass ihr neue Gewohnheiten schafft, gibt es dem Hund und auch uns das Gefühl von Sicherheit, da es etwas Gewohntes ist, was wir jeden Tag regelmäßig machen! Sei kreativ und lass dir was Besonderes für dich und deinen Hund einfallen.

3. Grenzen setzen und Konstant in deinen Handlungen sein. Dein Hund kann sich nur an dir orientieren, wenn du klar und strukturiert in deinem Handeln bist. Wenn du ihm mal etwas erlaubst und mal wieder nicht, dann weiß er nicht was er darf und was nicht. Deshalb ziehe klare Grenzen und halte die auch ein. Das müssen nicht viele sein, setze auch hier Prioritäten und achte darauf, was dir im Zusammenleben mit deinem Hund wichtig ist. Bei Finn und Samu ist mir wichtig, dass sie auf den Rückruf hören und an lockerer Leine entspannt laufen können. Darauf lege ich meinen Fokus. Das bringt uns voran.

Die Beziehung und die Bindung zu meinen Hunden war von Anfang an sehr intensiv und voller Vertrauen. Manchmal reicht es auch einfach nur aus, in den Wald zu gehen, sich hinzusetzen und den gegenwärtigen Moment mit den Hunden zu genießen. Das bedeutet für mich Leben! Leben mit den zwei wundervollsten Hunden der Welt!

Was bedeutet für dich Leben? Bist zu zufrieden mit der Bindung zu deinem Hund?

Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar oder schreibe mir eine Nachricht an info@pfotenliebling.de